Quer durch die Fuldaer Innenstadt, bergauf, bergab und über Kopfsteinpflaster waren jetzt fünf Jugendliche von Perspektiva gemeinsam mit den Betreuern Larissa Mihm, Joachim Penz und Achim Hillenbrand unterwegs. Das Team hatte an der Fuldaer Rolli-Challenge teilgenommen, die von der Interessensgemeinschaft Barrierefreies Fulda e.V. veranstaltet wurde.

Ziel war es, sich mit dem Rollstuhl seinen Weg durch die Stadt zu bahnen und dabei die Barrierefreiheit zu testen. Während der Route durch die Barockstadt mussten die Jugendlichen verschiedene Aufgaben erfüllen. So galt es beispielsweise herauszufinden, wie viel ein Frühstück im Restaurant eines Kaufhauses kostet. Dabei mussten Hürden wie schwere Eingangstüren, enge Gänge und ein Aufzug bewältigt werden. „Im Kaufhaus konnten wir uns relativ gut fortbewegen – ganz im Gegenteil zur Innenstadt: Es ist wirklich sehr anstrengend, auf dem Kopfsteinpflaster voran zu kommen“, erklärt Hillenbrand. Unterwegs auf zwei Rädern, konnte die Gruppe allerdings auch sehr gute Erfahrungen sammeln: „Es ist schön zu sehen, dass es immer wieder aufmerksame Personen gibt, die ihre Hilfe anbieten oder die Tür aufhalten“,  erklärt Penz.