Was ist eigentlich eine Behinderung? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen Schüler der Winfriedschule anlässlich der Orientierungstage Ethik 11 nach. Lehrerin Miriam Schünke erläutert:„Wir haben die Orientierungstage zum zweiten Mal angeboten, weil der Blick auf andere Lebenssituationen für die Schüler eines Gymnasiums eine wichtige Bereicherung ist und ansonsten im Unterricht keinen Platz finden würde.“ Unter anderem hatte die Klasse Werner Auth, 2. Vorsitzender IGbFD e.V., eingeladen, der über das Leben in Fulda als Mensch mit Behinderung erzählte. Bei den nachfolgenden begleiteten Stadtrundgängen standen die Themen Rollstuhlfahren in Begleitung von Chris Dickow und Sehbehinderung mit Werner Auth im Blickpunkt. Die dreitägige Veranstaltung wurde in Kooperation mit Geraldine Groll von Fulda Futur umgesetzt, die die Jugendliche zum Abschluss auch auf den Theresienhof begleitete, wo alle Arbeits-Stationen durchlaufen wurden. Hier hatten die Schüler Gelegenheit, gemeinsam mit den Perspektiva-Jugendlichen tatkräftig mitzuhelfen. Keine Frage, dass das abschließende gemeinsame Mittagessen
allen besonders gut schmeckte.