Unter dem Motto „Füreinander da sein: Leben mit Behinderung“ stand das Projekt des Religionskurses der Klasse 8 der Winfriedschule unter Federführung von Pädagoge Matthias Flory in Kooperation mit Geraldine Groll von „Fulda Futur“ – gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Verschiedene Projekteinheiten standen auf dem Programm: Mithilfe eines Fragenkataloges erarbeiteten die Jugendlichen das Thema Behinderung und hatten im Anschluss Gelegenheit, ein Interview mit Werner Auth als 2. Vorsitzenden der IGbFD e.V. und Sabine Möller vom Projekt Fulda Futur zum Thema „Behinderung im Alltag“ zu führen. Neben dem theoretischen Teil stand die Praxis mit einer Blindenführung unter Leitung von Werner Auth im Blickpunkt. In weiteren Projekteinheiten ging es um biblisch-theologische Grundlagen. Im Fokus stand dabei die Frage von Behinderung und menschlicher Würde vor dem Hintergrund der Ethik Jesu. Nach einer theoretischen Vorbereitung auf den Besuch bei „antonius – Netzwerk Mensch“ erfolgte der Ausflug, begleitet von Cathrin Werner, der am Morgen mit der Vorstellung der Konzeption Startbahn begann. Ebenfalls wurde die antonius Gärtnerei mit Führung durch den Arbeitsbereich besucht und die Holzwerkstatt in Augenschein genommen.